Faustball Final3 2018 Freistadt

In fünf Tagen steigt das Highlight des Hallenfaustballs in Freistadt!

Am kommenden Freitag ist es so weit! Nur noch fünf Tage!
Das Final3 in Freistadt startet am Freitag um 17:00 Uhr mit dem Halbfinale der Frauen.

Dort treffen der Dritte Neusiedl und der Zweite Laakirchen aufeinander.
Neusiedl, das sich 2012 bereits einmal zum Staatsmeister küren konnte, ist der einzige Vertreter, der nicht aus Oberösterreich kommt. Die Niederösterreicherinnen konnten sich erst in der letzten Runde der regulären Saison mit zwei klaren Siegen den Einzug ins Halbfinale sichern. Mit Antonia Ritschel haben sie eine erfahrene Angreiferin in ihrem Team. Neben Ritschel kann auch Elisabeth Ojo bereits auf viel Erfahrung aus 36 Nationalteameinsätzen zurückgreifen.
Neusiedl hat somit wohl den Angreif mit der größten Erfahrung, was den Gegner Laakirchen im Halbfinale vor eine große Aufgabe stellen wird.
Mit Laakirchen steht der Vorjahresfinalist wieder im Halbfinale. Die Papierstädterinnen verstärkten sich vergangene Saison mit Theresa Eidenhammer aus Grieskirchen und können auch auf Rückkehrerin Janine Brunner bauen. Mit Angreiferin Carina Steindl haben sie eine der schlagkräftigsten Schlägerinnen in ihren Reihen. Der Ausfall von Abwehrspielerin Anna Wohlfahrt wurde durch junge Spielerinnen hervorragend kompensiert. Sie haben mit Emma Dallinger (geb. 2003) und Sabine Kranzl (geb. 2002) die jüngsten Spielerinnen im Kader.

Das Halbfinale bietet somit viel Spannung und man darf gespannt sein, wer sich im Finale mit Nußbach matchen darf.

Nußbach steht nach der regulären Saison auf Platz eins und steht somit bereits fix im Finale. Bereits letztes Jahr konnte man sich nach einem spannenden Spiel gegen Laakirchen zum Staatsmeister küren.
Dieses Jahr möchte man den Titel unbedingt verteidigen und somit das Double schaffen.
Neben den Hieslmairschwestern Marlene (Angriff) und Verena (Zuspiel) hat auch Abwehrspielerin Katharina Lackinger unzählige Einsätze im Nationalteam. Nußbach geht wieder als Favorit ins Finale, auch wenn sie im heurigen Jahr nur aufgrund des besseren Satzverhältnisses den ersten Platz erreichen konnten.
Dass sie dem Druck der Favoritenrolle gewachsen sind, bewiesen sie bereits im vorigen Jahr.

Bei den Männern ist die Spannung so groß wie noch nie. Zwei von drei Mannschaften nahmen noch an keinem Final3 teil.
Im Halbfinale treffen am Freitag, um 19:00 Uhr, Froschberg und Freistadt aufeinander.

Die Froschberger, angeführt von Nationalteamangreifer Martin Pühringer, konnten sich den zweiten Platz sichern. Mit Valentin Weber steht einer der gefürchtetsten Blockspieler in den Reihen der Linzer. Entscheidend für einen Erfolg wird sicher die Serviceleistung des Hauptangreifers Pühringer sein, aber auch Jungtalent Thomas Reingruber konnte in der vergangenen Saison immer wieder sein Abwehrtalent unter Beweis stellen. Auch wenn Froschberg beide Spiele gegen den Halbfinalgegner Freistadt verlor, darf sich der Titelverteidiger nicht auf den Erfolgen ausruhen.

Freistadt, als amtierender Staatsmeister am Feld und in der Halle war zu Beginn der Saison der große Gejagte. Bereits in der ersten Runde musste man aber einen großen Dämpfer hinnehmen. Sowohl gegen Vöcklabruck, als auch gegen Kremsmünster, musste man eine Niederlage hinnehmen.
Danach gewann Freistadt zwar alle Partien der Hinrunde, befand sich aber trotzdem nur noch in Lauerposition.
Beim Championscup Anfang Jänner dann der Schock. Nationalteamkapitän und Hauptangreifer Jean Andrioli verletzte sich bei einer Blocksituation – Diagnose: Radiusfraktur.
Freistadt verlor ohne ihren Hauptangreifer die ersten vier Partien der Rückrunde. Die Chancen auf einen Einzug ins Final3 schienen beerdigt. Jean Andrioli aber konnte durch eine unglaubliche Willensstärke und hartes Training bereits in der dritten Runde wieder auflaufen. Die Euphorie über die Rückkehr ihres Kapitäns und eine sensationelle Leistung von Abwehrspieler Klaus Thaller, der den Block und Teile des Rückschlags übernahm, brachte Freistadt aber auf die Siegerstraße zurück und am Ende konnte man durch vier Siege in Folge und etwas Glück den dritten Platz des Grunddurchgangs erreichen. Somit steht man im Halbfinale des Final3 in Freistadt und kann eine unglaubliche Serie fortsetzen. Freistadt konnte seit 2001 am Feld und 2010 in der Halle immer eine Medaille gewinnen!
Im möglichen Finale würden die Freistädter auf die Tigers aus Vöcklabruck treffen.

Die Vöcklabrucker legten heuer eine “perfect season” hin. Mit 16 Siegen aus 16 Spielen, nur neun verlorenen Sätzen und einem Vorsprung von 12 Punkten auf den Zweiten Froschberg sind sie der klare Favorit auf den Meistertitel in der Saison 17/18.
Vöcklabruck kann auf fünf Spieler des Männer Nationalteams zurückgreifen. Eine Schwäche auszumachen wird den beiden Teams auf Froschberg und Freistadt schwer fallen.
Angreifer Karl Mühllehner hat einen der schärfsten Schläge der Liga. Die Huemer Brüder Jakob (Abwehr) und Maximilian (Angriff) gelten bereits in jungen Jahren als Routiniers und eine lange Karriere im Nationalteam. Elias Walchshofer und Manuel Helmberger nahmen mit dem Männer Nationalteam 2017 an den World Games in Polen teil.
Ihre erste Goldmedaille scheint somit schon mit großen Schritten näher zu rücken.

Freistadt möchte den Titel aber unbedingt verteidigen und hofft auf eine vollständige Genesung ihres Hauptangreifers. Neben Jean Andrioli, der Kapitän des Männer Nationalteams ist, haben auch die Freistädter mit Klaus Thaller und Julian Payrleitner zwei weitere Nationalteamspieler in ihren Reihen. Mit Routinier Michael Kreil und Juniorennationalteamspieler Nico Voit können die Freistädter auf ihren Stammkader zurückgreifen, der auch beim Final3 am Feld den Staatsmeistertitel holen konnte.
Die Freistädter sind sicher die Mannschaft, die die meiste Erfahrung mit Drucksituationen hat, das könnte zum Schluss den Ausschlag geben.

Die Final3 Teilnehmer stehen fest!

Bei den Männer kann sich Vöcklabruck ungeschlagen für das Finale qualifizieren.

Im Halbfinale treffen Froschberg und Freistadt aufeinander.

Bei den Frauen steht Nußbach knapp vor Laakirchen auf dem ersten Platz und qualifiziert sich somit fix für’s Finale.

Somit treffen im Halbfinale Laakirchen und Neusiedl aufeinander.

 

Besonders erfreulich ist die Qualifikation des niederösterreichischen Vertreters, der somit die oberösterreichische Dominanz der letzten Jahre etwas verringern kann.

Freistadt wieder unter Top3!

Das Comeback von Jean Andrioli bringt vier wichtige Punkte im Kampf um die Final3 Teilnahme. Freistadt hat nun wieder alles selbst in der Hand.
 
Vergangenes Wochenende fand die vorletzte Runde der Hallenbundesliga statt. Freistadt musste in Perg gegen die Hausherren aus Münzbach und Dauerrivale Grieskirchen antreten.
Der wiedergenesene Jean Andrioli konnte von Beginn an viel Druck erzeugen und man gewinnt beide Spiele klar mit 3:0.
 
Im ersten Spiel des Tages trifft man auf Grieskirchen, die ebenfalls von viel Verletzungspech geplagt sind. Neben Hauptangreifer Dietmar Weiß, der in der Hallensaison nicht spielberechtigt ist, müssen die Grieskirchner ebenfalls auf den verletzten Joao Victor Fidelis und den gesundheitlich angeschlagenen Peter Augl verzichten.
Das nutzen die Freistädter von Beginn an und gewinnen Satz eins klar mit 11:7.
Nach der Rückkehr von Hauptangreifer Andrioli kann man wieder in der gewohnten Startformation beginnen, was sofort Stabilität in die Mannschaft bringt.
Auch die Sätze zwei und drei sind eine klare Angelegenheit für Freistadt und enden mit 11:4 und 11:3.
 
Im zweiten Spiel warten die Gastgeber aus Münzbach. Freistadt kann den Schwung aus der ersten Partie mitnehmen und startet wieder gut. Satz eins und zwei sind eine klare Angelegenheit und enden mit 11:5 und 11:1.
Erst in Satz drei kann sich Münzbach aufbäumen und geht zwischenzeitlich mit 5:3 in Führung. Die Freistädter, für die jeder Satz in der Final3 Entscheidung wichtig sein kann, agieren ab diesem Zeitpunkt sehr konzentriert und konsequent. Der Gegner macht in diesem Satz keinen Punkt mehr und so endet der Satz mit 11:5 für Freistadt.
 
Damit erreicht man am Ende des Spieltages vier Punkte und plus sechs Sätze.
 
Da die direkten Konkurrenten wichtige Siege verspielen und teils klar verlieren, stehen die Freistädter nun vor der letzten Runde auf Tabellenplatz drei und können das Final3 in Freistadt wieder aus eigener Kraft erreichen.
 
In der letzten Runde trifft Freistadt auf das Tabellenschlusslicht aus Grünburg und den direkten Konkurrenten Froschberg, der momentan mit zwei Punkten Vorsprung auf Tabellenplatz zwei steht.
Mit zwei Siegen kann Freistadt alles klar machen und die Teilnahme am Final3 am 23. und 24. Februar in Freistadt fixieren.
 
“Wir müssen gegen Froschberg Vollgas geben und möglichst hoch gewinnen. Die Froschberger haben gerade in der Halle mit Valentin Weber einen tollen Hallenspieler, der sowohl am Block, als auch am Rückschlag brandgefährlich ist. Mit Martin Pühringer haben sie auch am Service einen Topmann.
Der Druck ist groß, wir dürfen uns aber auch gegen Grünburg keine Fehler erlauben”, sagt Abwehrspieler Michael Kreil.
 
Foto: Stefan Gusenleitner
Beschreibung: Jean Andrioli feiert ein fulminantes Comeback
Männer können erste Sätze gewinnen, Frauen auf Tabellenplatz drei!
 
Vergangenes Wochenende trafen die Freistädter Männer auf die direkten Konkurrenten aus Enns und Urfahr.
Sowohl gegen die junge Mannschaft aus Enns, als auch gegen Urfahr konnte man zwar Sätze für sich entscheiden, für einen Sieg reichte es aber auch an diesem Wochenende nicht. Gegen Enns verliert man knapp mit 2:3, gegen Urfahr kann man die eigene Leistung nicht mehr steigern und verliert schlussendlich klar mit 1:3.
Somit steht man weiterhin mit 12 Punkten im Mittelfeld der Tabelle und muss nun auf Schützenhilfe anderer Mannschaften hoffen, um noch eine Chance auf das Final3 in Freistadt zu haben.
 
Die Frauen haben zwei Runden vor Schluss eine bessere Ausgangslage. Mit zwei Siegen in der vergangenen Runde konnten sich Laura Priemetzhofer & Co auf Tabellenplatz drei vorschieben.
In der kommenden Woche treffen die Freistädterinnen nun auf die direkten Konkurrenten aus Urfahr und Neusiedl.
Die Freistädter Frauen haben somit ihre erste Final3 Teilnahme selbst in der Hand.
 
“Auch wenn es bei den Männern momentan nicht mit dem Siegen klappt, so hatten wir schon eine Leistungssteigerung zur ersten Rückrunde. Leider war heute das Zuspiel in vielen Situationen nicht gut genug, um unserer Angreifer in gute Positionen zu bringen.
Mit den Frauen haben wir aber immerhin eine zweite Freistädter Mannschaft, die heuer erstmals den Einzug ins Final3 schaffen kann. Sollten sich die Männer nicht qualifizieren, so können die Zuschauer noch immer mit einer Freistädter Mannschaft beim Finalevent rechnene”, sagt Zuspieler Julian Payrleitner.
 
Das Final3 in Freistadt findet am 23. und 24. Februar 2018 statt. Alle weiteren Infos folgen auf www.faustball.at
 
 
Foto: Franz Karger/Umschau.at
Beschreibung: Freistadts Männer kämpfen weiter um die Qualifikation für’s Final 3

Freistadt nach erster Rückrunde unter Zugzwang!

Union Compact Freistadt verliert zum Auftakt der Rückrunde beide Spiele gegen die direkten Konkurrenten Vöcklabruck und Kremsmünster mit 0:3.
Ohne Hauptschläger Jean Andrioli kann Freistadt am Service nicht überzeugen und muss sich trotz guten ersten Sätzen schlussendlich beiden Mannschaften klar geschlagen geben.
Die erste Partie kann Vöcklabruck gegen Kremsmünster knapp mit 3:2 für sich entscheiden.
 
In der ersten Begegnung gegen Vöcklabruck kann Freistadt zu Beginn gut mithalten, gegen Ende des Satzes passieren aber einige unerzwungene Fehler und man verliert den Satz mit 8:11.
Anschließend wird man vom Gegner nahezu überrollt und verliert die folgenden Sätze jeweils mit 2:11.
 
Auch in der zweiten Partie gegen Kremsmünster fordert man den Gegner zu Beginn und kann sogar drei Satzbälle erspielen. Danach kann man den Sack aber nicht zumachen und muss sich in der Verlängerung noch mit 13:15 geschlagen geben.
Satz Nummer zwei ist dann eine klare Angelegenheit für Kremsmünster, der Satz endet 3:11.
Im dritten Satz bäumen sich Klaus Thaller & Co zwar nochmals auf, aber auch in diesem Satz macht man gegen Ende zu viele Eigenfehler und verliert diesen mit 8:11 und das Spiel mit 0:3.
 
Damit steht man bereits nach der ersten Rückrunde unter Zugzwang. Auch wenn die Freistädter momentan mit 12 Punkten noch auf Platz drei stehen, so kämpfen fünf Mannschaften um die verbleibenden zwei Plätze für das Final 3 in Freistadt.
Die diesjährige Hallensaison ist somit spannend wie nie und jeder Sieg kann über eine Finalteilnahme entscheiden.
 
„Wir zeigen immer wieder gute Ansätze, müssen aber vor allem im Service noch fehlerfreier werden. Die Mannschaft kann jetzt aber ohne Druck frei aufspielen und ich bin sicher, dass so der eine oder andere Sieg gelingen kann“, sagt Trainer Andreas Woitsch.
 
Sollten die Männer das Final3 nicht erreichen, so haben aber auch die Frauen noch alle Möglichkeiten zur ersten Teilnahme am Final3. Mit nur vier Punkten Rückstand auf Platz drei befinden sie sich weiterhin in Schlagdistanz.
 
Das Faustball Final3 findet dieses Jahr am 23. und 24. Februar in der Sporthalle Freistadt statt.
Nähere Infos werden unter www.faustball.at zeitnah online gehen.
 
Für Freistadts Männer geht es kommendes Wochenende nach Linz in die Rennerschule.
Dort trifft man auf die direkte Konkurrenten aus Urfahr und Enns.
In dieser Runde muss mindestens ein Sieg her, um die Chancen auf das Final3 zu wahren.
 
Foto: Franz Karger/umschau.at
Beschreibung: Pedro Andrioli und seine Mannschaft stehen unter Zugzwang